Wie funktioniert die
Cranio-sacral Therapie
Biodynamische Cranio-sacral-Therapie
Wie macht sie das?
Flüssigkeiten im Körper
Der Körper besteht
zu einem großen Teil
aus Wasser.
Diese Flüssigkeiten
sind sehr wichtig.
Sie helfen bei:
Atmung
Bewegung
Energie
Gesamt-gesundheit
Immun-system
Wichtige Flüssigkeiten sind:
> die Flüssigkeit
im Gehirn
> die Flüssigkeit
im Rückenmark
> das Blut
> die Lymphe
Alle Flüssigkeiten
arbeiten zusammen.
So entsteht
Gleich-gewicht im Körper.
In der Therapie
werden die Flüssigkeiten
nicht gedrückt
oder bewegt.
Die Therapeut*in
spürt nur.
Sie hört mit den Händen zu.
Der Körper darf
selbst ordnen,
was er braucht.
Das Nerven-system:
Der Körper hat
ein Nerven-System.
Dieses System steuert:
Stress
Schlaf
Verdauung
Abwehr
Manche Menschen
stehen lange unter Stress.
Der Körper bleibt
in Alarm-Bereitschaft.
In der Therapie
lernt das Nervensystem
sich wieder zu beruhigen.
So kann es auch im Alltag
besser gelingen.
Es kann helfen
für mehr Wohl-befinden
im Körper,
in den Emotionen.
Der Vagus-Nerv
Er gehört zum Ruhe-System
des Körpers.
Langsame Berührung
und Achtsamkeit
unterstützen diesen Nerv.
Der Nerv wird
nicht extra angeregt.
Er reagiert von selbst
auf Ruhe
und Sicherheit.
So wird das
Nerven-System stabiler.
Die Arbeit mit der „Tide“
In der Cranio-sacral Therapie
gibt es feine Rhythmen.
Diese Rhythmen heissen
„Tide“.
Die Tide ist
eine langsame Bewegung
im Körper.
Sie ist wirklich spürbar.
Sie ist kein Bild
oder Gedanke.
Die „Long Tide“
bringt Ordnung, Sicherheit
und Klarheit.
In der Behandlung
begleitet die Therapeut*in.
Der Körper macht die Arbeit.
Alte Spannungen
können sich lösen.
Der Körper findet
seinen eigenen Weg
zur Balance.
Wir arbeiten mit den gesunden Kräften
die jeder Mensch in sich hat.
Das kann bei verschiedenen Beschwerden helfen
Wie funktioniert das?
Unser Körper ist wie ein Uhrwerk.
Viele kleine Zahnräder arbeiten zusammen.
So läuft die Uhr rund.
Manchmal, wenn ein kleines Rad nicht mehr rund läuft,
merken wir das: Zum Beispiel als Schmerz.
In der Cranio-Sacral Therapie öffnen wir nicht das Uhrwerk.
Anders, als bei der Uhr,
kann der Körper sich selbst helfen.
Er weiss am besten, was er machen kann,
damit es besser wird.
Oft macht er das,
ohne dass wir es merken.
Zum Beispiel, wenn wir einen Schnupfen haben.
Mit der Zeit wird es wieder besser.
Das macht unser Körper alleine.
Manchmal braucht er aber etwas Unterstützung.
Die Therapeut*in lauscht
mit den Händen auf seine Zeichen.
Was erlauscht die Therapeut*in?
Der menschliche Körper
besteht zu einem großen Teil
aus Wasser.
Die Therapeut*in spürt was im Wasser passiert.
Es fühlt sich an wie Bewegungen.
Das Wasser ist überall im Körper.
Es verbindet alle Körper-Teile und Organe.
Das Wasser ist auch die Post im Körper.
Informationen werden so weitergegeben.
Die Hände können dem Wasser zuhören.
Manchmal gibt es einen Stau.
Wie bei einem Fluss, kann es dann
an manchen Stellen zu wenig geben
und an anderen überlaufen.
Die Hände der Therapeut*in helfen,
einen Ausgleich zu schaffen.
So fliesst der Fluss wieder ruhig.
Das heisst:
die Cranio-sacral Therapie hilft dem Körper
sich selbst zu helfen.