Inklusive Praxis
Einfache Sprache
Einfache Sprache
In meiner Arbeit möchte ich
einen sicheren Raum schaffen.
Alle Menschen sollen sich
respektiert und wert-geschätzt fühlen.
Jede Person soll gesehen werden.
Wenn du Bedürf-nisse hast,
sag mir bitte Bescheid.
Dann kann ich von Anfang an
darauf Rück-sicht nehmen.
Auch während unserer Zusammen-arbeit
freue ich mich über Hinweise.
Du kannst mir sagen,
was besser gehen könnte.
Ich lerne immer weiter dazu,
wie In-klusion im All-tag gut gelingen kann.
Mein Hinter-grund
Ich bin offen für alle Menschen.
Ich versuche, Dis-krimi-nierung zu ver-meiden.
Ich habe eine Weiter-bildung
zum Thema Queer-Sein angefangen.
Zum Thema Rassis-mus
bilde ich mich regel-mäßig durch Bücher weiter.
Ich habe in verschied-enen Bereichen
mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet.
Ich kenne:
Leichte und Einfache Sprache
schriftlicher Kommuni-kation
Gebärden-Sprache
Rollstuhl-Nutzung
weiteren Formen von Barriere-Freiheit
Meine Praxis
ist rollstuhl-gängig.
Die Bus-halte-stelle
ist direkt vor dem Haus.
Ich bin offen für
verschie-dene kulturelle Hinter-gründe.
Ich inter-essiere mich
für die Lebens-realitäten
unterschiedlicher Menschen.
Haus-Besuche
Kannst du aus gesund-heitlichen Gründen
nicht in meine Praxis kommen?
Dann melde dich gerne bei mir.
Wir sprechen darüber,
ob ich dich
bei einem Haus-besuch
cranio-sacral-therapeutisch
begleiten kann.
Meine Idee einer inklusiven Praxis
Der Raum ist ruhig.
Er ist nicht leer.
Verschiedene Menschen sind da.
Jede Person bringt
ihren eigenen Rhythmus mit.
Eine Person spürt ihren Körper
ganz langsam.
Zu viele Reize
sind schnell zu viel.
Wir sind aufmerksam.
Wir suchen gemeinsam
das richtige Mass.
Eine andere Person braucht
klare Worte.
Sie braucht Erklär-ungen,
bevor Berührung beginnt.
Wir stimmen uns auf-einander ein.
Eine Person hat Schmerzen.
Man kann sie nicht sehen.
Aber sie verändern den Atem.
Die Cranio-sacral Therapie
bringt Ruhe in den Fluss.
Die Therapeut*in fragt nicht
nach Diagnosen.
Sie fragt nach Möglich-keiten.
Sie achtet auf persönliche Grenzen.
Sie achtet auf die Geschichte
der Person.
Sie gibt, was gebraucht wird,
damit Sicherheit entstehen kann.
Pro-nomen werden erfragt,
sie werden benutzt.
Haut-Farben,
Narben,
Hilfs-mittel,
Nervosität,
Erschöpfung
und Unbekanntes –
alles darf da sein,
es wird nicht kommentiert.
Eine Person mit Dis-kriminierungs-Erfahrungen
reagiert sensibel auf Nähe.
Tempo und Abstand
werden angepasst.
Eine queere Person
richtet ihren Körper neu aus.
Sie spürt Halt
an Stellen,
wo sonst Anspannung ist.
Eine neuro-divergente Wahr-nehmung
braucht klare Abläufe.
Sie findet Halt
in Vorher-seh-barkeit
und sanften Über-gängen.
Kulturelle Unter-schiede
haben Platz,
sind bereichernd.
Wir begegnen uns
im gemeinsamen Erleben
des Moments.
In dieser Praxis
zeigt sich Inklusion im Körper:
im Respekt vor Unter-schieden,
im Vermeiden von Annahmen,
im Vertrauen darauf,
dass jedes Spüren
richtig ist.