Bei der biodynamischen Craniosacral Therapie steht nicht allein die Behandlung von Symptomen im Zentrum, sondern die Orientierung an der innewohnenden Gesundheit des Menschen.
Das heisst, die natürlichen Ressourcen wie z.B. die Selbstregulation von Körper und Nervensystem stehen im Vordergrund.
Gearbeitet wird sanft mit Flüssigkeitsrhythmen und inneren Ordnungsprozessen. So wird das System in seinen Selbstheilungsprozessen angeregt und unterstützt.
Besonders hilfreich kann die biodynamischen Craniosacral Therapie bei verschiedenen Arten von Spannungen auf unterschiedlichen Ebenen sein. Bei Belastung des Nervensystems, hormonellem Ungleichgewicht oder als ergänzende Behandlung bei chronischen Erkrankungen.
Dieser Ansatz kann ausserdem ein Weg sein, Körper, emotionale und mentale Prozesse neu zu verknüpfen und das Potential der eigenen Gesundheit besser wahrzunehmen.
Meine Praxiserfahrung begeistert mich durch langfristig gute Wirkungen in verschiedenen Belangen.
Genaueres findet sich hier.
Die Behandlung ist sanft und ein Dialog zwischen der Therapeut*in und dem Organismus der Klient*in.
Nach einem einleitenden Gespräch liegt die Person bekleidet auf der Liege und kann die Anwendung geniessen. Der Tastsinn der Therapeut*innen „lauscht“ unterdessen auf subtile Bewegungen und unterstützt die Integration physiologischer und psychischer Prozesse. So ensteht häufig ein Gefühl von Ruhe und Balance.
Sich als Therapeut*in von den innewohnenden Kräfte führen zu lassen, unterscheidet die biodynamische Ausrichtung von stärker biomechanisch orientierten Techniken.
Diese Herangehensweise unterstützt Prozesse, die der Organismus im Moment fähig ist, zu integrieren. In der Praxis heisst dass, das manchmal erst bestimmte weitere "Baustellen" bearbeitet werden müssen, bevor das gewünschte Thema sich auflösen kann. Da unser Organismus schlussendlich aber eine Einheit bildet, stehen die Dinge im Zusammenhang, sodass auch über diesen Weg das gewünschte Thema bearbeitet wird, auch wenn manchmal ein anderes Thema im Vordergrund zu stehen scheint.
Behandlungen sind meist Entdeckungsreisen des eigenen Organismus, die nicht immer mit unserer gewohnten Denkweise nachvollziehbar sind. Häufig wird erst im Zusammenhang mehrerer Sitzungen der Weg, den das System "Mensch" diesmal gewählt hat, erkennbar.
Während der Behandlung kann es leicht passieren, dass Schläfrigkeit auftritt. Dies ist willkommen und schadet der Behandlung nicht. Es ist ein Zeichen, dass sich der Organismus hingibt und die Selbstheilungskräfte aktiv sind, um die eigenen Balance zu fördern.
Zur Integration des Prozesses wird in einem kurzen Nachgespräch erfasst, wie die Sitzung erlebt wurde und wie die Integration in den Alltag unterstützt werden kann. Bei Bedarf können hier verschiedene einfache Methoden zu Hilfe genommen werden.
In der Schweiz ist craniosacrale Biodynamik in das Berufsbild der Komplementärtherapie integriert: Ausbildungsgänge wie jene des International Institute for Craniosacral Balancing (ICSB) sind akkreditiert, entsprechen Qualitätsstandards (z. B. eduQua, OdA KT) und führen zu anerkannten Diplomen.
Die Kosten werden daher grundsätzlichen von der Zusatzversicherung übernommen. In welchem Masse ist abhängig vom jeweiligen Vertrag mit der eigenen Versicherung.