Jede Person, unabhängig von jeglicher Identität, körperlichen oder psychischen Voraussetzungen soll sich sicher und willkommen fühlen.
Ich weiß, wie bedeutsam es gerade in einer therapeutischen Behandlung ist, so angenommen zu werden, wie wir sind.
In meiner Arbeit möchte ich einen Raum schaffen, in dem jede*r respektiert, gesehen und wertgeschätzt wird. Wenn besondere Bedürfnisse da sind, die ich berücksichtigen sollte, bitte ich dich, mich dies wissen zu lassen, so dass ich mich von Anfang an bemühen kann, dem gerecht zu werden.
Auch im Verlauf unserer Zusammenarbeit bin ich dankbar über Hinweise und Verbesserungsmöglichkeiten, denn wenn ich mich auch bemühe, so bin ich doch immer weiter am Lernen, wie Inklusivität auf allen Ebenen und im praktischen Alltag gelebt werden kann.
Mein Hintergrund
Ich lebe eine offene Haltung und bemühe mich Diskriminierungen zu vermeiden. Ich habe ein Weiterbildung zum Thema Queerness angefangen und bilde mich auch zum Thema Rassismus ständig weiter.
Ich habe in verschiedenen Bereichen mit Mensch mit Behinderungen gearbeitet und habe daher Bekanntschaft mit Aspekten wie Leichte Sprache, Kommunikation mit schriftlicher Übersetzung, Gebärdensprache, Rollstuhlgängigkeit und verschiedenen anderen Aspekten der Barrierefreiheit.
Meine Praxis ist ausserdem rollstuhlgängig und die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Haus.
Ich bin offen gegenüber verschiedenen kulturellen Hintergründen und interessiere mich für die verschiedenen Lebensrealitäten von Menschen.
Hausbesuche
Dir ist es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, in meine Praxis zu kommen? Melde dich gerne bei mir und wir besprechen, in wiefern ich dich bei einem Hausbesuch craniosacraltherapeutisch begleiten kann.
Meine Vision einer inklusiven Praxis
Der Raum ist ruhig, aber nicht leer.
Unterschiedliche Körper, unterschiedliche Menschen bringen unterschiedliche Rhythmen mit.
Eine Person tastet sich langsam in die Wahrnehmung ihres Systems, weil Reize schnell zu viel werden. Wir sind achtsam auf der Suche nach dem passenden Mass.
Eine andere braucht klare, verbale Orientierung, bevor Berührung beginnt. Wir stimmen uns ein.
Jemand spürt Schmerzen, die nicht sichtbar sind, aber den Atem beeinflussen. Die Craniosacral Therapie beruhigt den Fluss.
Die Therapeut*in fragt nicht nach Diagnosen, sondern nach Möglichkeiten. Sie berücksichtigt persönliche Grenzen und Geschichte. Bietet, was nötig ist, um Sicherheit zu erfahren.
Pronomen werden erfragt und passend genutzt.
Hautfarben, Narben, Hilfsmittel, Nervosität, Erschöpfung und Unbekanntes – all das ist Teil des Raumes, ohne kommentiert zu werden.
Eine Person mit Diskriminierungserfahrung reagiert sensibel auf Nähe.
Tempo und Abstand werden angepasst.
Eine queere Person richtet ihren Körper neu aus, spürt Halt dort, wo sonst Anspannung ist. Eine neurodivergente Wahrnehmung findet Struktur in klaren Abläufen und vorhersehbaren Übergängen.
Kulturelle Unterschiede haben Raum- wir finden uns, im gemeinsamen Verständnis des Momentes.
In dieser Praxis zeigt sich Inklusion im Körper: im Respekt vor Unterschieden, im Vermeiden von Annahmen, im Vertrauen darauf, dass jedes Spüren gültig ist.