Eine Sitzung dauert zwischen 60 und 90 Minuten.
Die Behandlung ist sanft und ein Dialog zwischen der Therapeut*in und dem Organismus der Klient*in.
Nach einem einleitenden Gespräch liegt die Person bekleidet auf der Liege und kann die Anwendung geniessen.
Der Tastsinn der Therapeut*innen „lauscht“ unterdessen auf subtile Bewegungen und unterstützt die Integration physiologischer und psychischer Prozesse. So ensteht häufig ein Gefühl von Ruhe und Balance.
Sich als Therapeut*in von den innewohnenden Kräfte führen zu lassen, unterscheidet die biodynamische Ausrichtung von stärker biomechanisch orientierten Techniken.
Diese Herangehensweise unterstützt Prozesse, die der Organismus im Moment fähig ist, zu integrieren. In der Praxis heisst dass, das manchmal erst bestimmte weitere "Baustellen" bearbeitet werden müssen, bevor das gewünschte Thema sich auflösen kann. Da unser Organismus schlussendlich aber eine Einheit bildet, stehen die Dinge im Zusammenhang, sodass auch über diesen Weg das gewünschte Thema bearbeitet wird, auch wenn manchmal ein anderes Thema im Vordergrund zu stehen scheint.
Behandlungen sind meist Entdeckungsreisen des eigenen Organismus, die nicht immer mit unserer gewohnten Denkweise nachvollziehbar sind. Häufig wird erst im Zusammenhang mehrerer Sitzungen der Weg, den das System "Mensch" diesmal gewählt hat, erkennbar.
Während der Behandlung kann es leicht passieren, dass Schläfrigkeit auftritt. Dies ist willkommen und schadet der Behandlung nicht. Es ist ein Zeichen, dass sich der Organismus hingibt und die Selbstheilungskräfte aktiv sind, um die eigenen Balance zu fördern.